Oranienburg

· Raum als Komposition ·

In dieser Wohnung in Oranienburg treffen klare Geometrien auf warme Materialien und ausgewählte Farbakzente. Klare Formen und bewusst gesetzte Farben erinnern an die Formensprache des Bauhauses und werden mit warmen Materialien neu interpretiert. Maßgefertigte Elemente und einzelne charaktervolle Möbel schaffen eine ruhige Ordnung, in der jedes Objekt seinen Platz und seine Wirkung bekommt.

Im Wohnbereich bilden Holz, Naturstein und zurückhaltende Textilien die Basis. Kräftige Farben erscheinen bewusst und punktuell in Kunst, Möbeln und Objekten. Auch im Schlafzimmer bleibt die Gestaltung reduziert. Natürliche Materialien und einfache Formen werden durch spielerische Details ergänzt und nehmen dem Minimalismus seine Strenge.

Der Flur wird zum eigenständigen Kunstraum und bildet einen bewussten Kontrast zu den helleren Wohnbereichen. Wände, Decke und Türen erhalten dieselbe Holzverkleidung und verschmelzen zu einem monolithisch wirkenden Raumkörper. Die Beleuchtung ist dabei nicht nur funktional, sondern selbst Teil der Kunstinstallation. Gezielte Lichtlinien gliedern den schmalen Raum, verändern seine Wahrnehmung und setzen zwei integrierte Nischen mit farbigen Bauhausobjekten in Szene.

Der Flur setzt dabei einen überraschenden Schlusspunkt und gibt der zurückhaltenden Gestaltung der Wohnung eine fast inszenatorische Dimension.